Schutz des inneren Charakters: Strategien gegen externen Druck
Dem Einwand kann begegnet werden:
- Die Effizienzanforderungen gelten nur für die klar abgegrenzten Außen-Schnittstellen (Import/Export), nicht für das gesellschaftliche Innenleben.
- Die Gesellschaft entscheidet demokratisch, wie weit und in welchen Bereichen Schnittstellen geöffnet oder beschränkt werden.
- Der Fokus bleibt auf Selbstversorgung und Resilienz, um Abhängigkeiten und externen Druck zu minimieren.
- Die Schnittstellen sind transparent und kontrollierbar – Anpassungen sind jederzeit möglich, falls der innere Charakter gefährdet wird.
- Ziel ist, dass der innere Wandel langfristig auch nach außen wirkt und neue Standards setzt.
- Die Schnittstellen zum Außenmarkt sind bewusst begrenzt und demokratisch kontrolliert, um den internen Charakter zu schützen.
- Der Fokus liegt auf Selbstversorgung und Reduktion externer Abhängigkeiten.
- Externe Effizienzerwartungen betreffen nur den Export/Import, nicht das Innenleben der Einheiten.
- Die Gesellschaft kann jederzeit entscheiden, Schnittstellen weiter zu beschränken, falls der innere Befreiungscharakter gefährdet wird.
- Ziel ist, dass der innere Wandel langfristig auch international ausstrahlt und Nachahmungseffekte erzeugt.
Das Korruptionsrisiko durch Import-Abhängigkeit
Kritischer Hinweis:
Die Abhängigkeit von der „Außenwelt-Währung“ für Importe könnte einen Effizienzdruck erzeugen, der den internen Befreiungscharakter faktisch wieder korrumpiert. Das Konzept begegnet diesem Risiko, indem Importabhängigkeit so weit wie möglich reduziert wird. Notwendige Importe werden demokratisch legitimiert und transparent gemacht. Der innere Befreiungscharakter bleibt oberstes Ziel, auch wenn Kompromisse mit der Außenwelt nötig sind.